AKTUELLe AUSSTELLUNGen


"WASSERgeschichten Fichtelgebirge" - 
vom kraftvollen und lebenswichtigen Element

ab 20.03.2026

Pressefoto 1 Fichtelsee

Das Fichtelgebirge gilt als das „Wasser Paradies in Teutschen Landen“. Wie im Garten Eden entspringen hier vier Flüsse: der Main, die Eger, die Naab und die Saale. Heil- und Mineralquellen, Badeorte und Freizeitseen locken seit vielen Jahrhunderten Touristen und Erholungssuchende in das hufeisenförmige Mittelgebirge. Die Geschichten rund um die Nutzung des Wassers sind so spritzig wie die Brunnen der Region. Erzählt wird von ausgetrockneten Seen, Hochwasserkatastrophen, Wassermühlen, Fischreichtum und goldhaltigen Bächen. Aber auch von streng bewachten Perlenhäusern, wilden Seeschlachten und warum sauer lustig macht.

Die interaktive Ausstellung gibt spannende Einblicke in das Thema Wassernutzung im Fichtelgebirge seit dem Mittelalter, thematisiert aber auch die Herausforderungen der Zukunft. Rezepte rund um heimischen Fisch, traditionelle und neue Freizeitaktivitäten im und am Wasser unterstützt mit Leihgaben heimischer Wassersportvereine ergänzen die über 150 Ausstellungsstücke.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die spannende Ausstellung für die ganze Familie. Bei einem Quiz gibt es wieder schöne Preise zu gewinnen und ein schuppig-glitzerndes Wasserwesen erzählt Sagen rund ums nasse Element in der Region. Es lohnt sich also einzutauchen in die Wasserwelt Fichtelgebirge.

Erster Termin Rahmenprogramm: 22.3. 2026 zum Weltwassertag ganztägig freier Eintritt und um 14 Uhr Führung durch die Ausstellung.

Weitere Termine sehen Sie hier in unserem Web Flyer zur Ausstellung.

Ansprechpartnerin:

Dr. Sabine Zehentmeier-Lang, Museumsleitung

E-Mail

Tel: 09232-80180

Pressefoto 2 Fichtelsee mit Bootsverleih

MundART -
Holzschnitte von Karl Bedal und Audiotexte aus den Werken von Otto Schemm

ab 03.05.2026

MundART

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wenn Bild und Worte aber in einzigartiger Weise dasselbe ausdrücken, sind es im Fichtelgebirge ganz sicher Illustrationen von Karl Bedal zu Mundartgeschichten von Otto Schemm.

Über 20 Jahre schmückten die Holzschnitte des Hofer Künstlers und Heimatforschers Karl Bedal die Deas G’schichten und andere Werke von Otto Schemm.

Diesen beiden Männern, die sich ergänzten und die Heimatkultur eines ganzen Landstriches über mehrere Generationen hinweg prägten, widmet sich die Ausstellung.

Karl Bedal, 1914 geboren, wuchs in Schwarzenbach a.d. Saale auf und lebte in Hof. Er war Kunstlehrer, Maler, Grafiker, Autor und Denkmalpfleger. Auf seine Initiative hin entstand das Oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz. Er verstarb 1999.

Otto Schemm, geboren 1920 wuchs in Brand bei Marktredwitz auf und lebte in Arzberg. Er war Rektor in Arzberg, freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, Schriftsteller und Interpret von Literatur und Volksmusik.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 30 Holzschnitten, mit denen Karl Bedal die Bücher Ottos Schemm‘s bereicherte. An einer Audiostation kann auf Knopfdruck in die Deas G’schichtn von Otto Schemm in Sechsämter Mundart hineingehorcht werden.

Ansprechpartnerin:

Dr. Sabine Zehentmeier-Lang, Museumsleitung

E-Mail

Tel: 09232-80180